Willkommen bei der Brexbachtalbahn

… einer der schönsten Eisenbahnstrecken in Deutschland, einer großartigen Taleisenbahn von Neuwied am Rhein über Bendorf hinauf in den Westerwald nach Siershahn mit Anbindung an den ICE Köln-Frankfurt Mehr

Schutz gegen Vandalismus

Immer wieder kommt es im Umfeld des Bahnhofs Ransbach-Baumbach zu Vandalismus und Sachbeschädigungen, ohne das die Polizei oder das Ordnungsamt geschweige denn die DB AG als Eigentümer des Gebäudes selbst sich darum kümmern – vom Einschreiten oder gar Täterermittlung ganz zu schweigen. Deshalb hat der Verein auf eigene Kosten nun ein Schutzgehäuse aus massivem Metall anfertigen lassen, um die Außenanlage zum manuellen Einschalten der BÜ-Sicherungen im Stadtgebiet besser zu schützen. Hier wurden immer wieder Kabel abgerissen oder sonstige Beschädigungen waren zu beklagen, die einen sicheren Bahnverkehr durch die Baufahrzeuge des Vereins gefährden.

Saisonstart der „Brex“ in den Niederlanden

Auch in diesem Jahr geht es zusammen mit unserem Niederländischen Promotionsteam wieder auf Rundreise durch unser Nachbarland. Auf allen großen Bahn- und Modellmessen macht die „Brex“ mit einem Infostand Station. Präsentiert wird unser Projekt, gleichzeitig wird für die Region Mittelrhein und Westerwald und die Industriekultur in Bendorf geworben.

Saisonstart war am 17. und 18. März 2018 bei der Modelleisenbahnshow und -börse in Zutphen mit 3.000 Besuchern. Sinn der regelmäßigen Präsenz der „Brex“ vor Ort ist, dass die Niederlande einer der wichtigsten europäischen Quellmärkte für den Tourismus in Rheinland-Pfalz ist. Mit künftigen musealen Bahnfahrten im Brexbachtal entlang all der Attraktionen wie der Sayner Hütte, dem Kulturpark, dem Limes und der Keramik soll eine emotionale Bindung zum Gast aufgebaut und dessen Mentalität entsprechend begegnet werden.

Wir alle wissen: die Niederländer lieben Berge und historische Eisenbahnen.

WERT(E) für Bendorf – Die „Brex“

Am 17./18. März fand auf dem Denkmalareal der Sayner Hütte zum zweiten Mal die Messe WERTE statt, die von unserem Mitglied Gernot Kallweit mitorganisiert und durchgeführt wird. An zwei Tagen begegnete sich meisterliche Handwerkskunst und Genusskultur. Partner waren die Handwerkskammer Koblenz und die Stiftung Deutscher Denkmalschutz. 1800 Besucher – zum Teil von weit her angereist – ließen sich dieses Erlebnis in einmaligem Ambiente nicht entgehen. Auch die neue Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner war von der Veranstaltung und den insgesamt 42 Ausstellern begeistert. An unserem Infostand zur privaten Reaktivierung der Brexbachtalbahn machte sie lange Station und ließ sich das Projekt von Gernot Kallweit ausführlich schildern. Die Idee, das touristischen Leitthema „Industriekultur“ und „Blühendes Eisen“ durch das „Rollendes Eisen“ zu ergänzen, emotional erlebbar zu machen und die Region dadurch weiter aufzuwerten und zu vernetzen, stieß auf große Zustimmung.

Fotos: Benedikt Rothkegel

Bürgerforum Bendorf ohne die „Brex“

Am Mittwoch, den 14. März 2018, lud die Stadt Bendorf zum erste Bürgerforum in die Stadthalle. Ziel des Abends war ein offener Austausch zwischen der Stadtverwaltung und seinen Einwohnern zur innerstädtischen Entwicklung. Bürgermeister Kessler sprach in seiner Eröffnungsrede von Dialog, der Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement und der notwendigen Einbindung und Mithilfe der Bürger bei der städtischen Entwicklung. All das sollte im gegenseitigen Respekt geschehen.

Fachmann Ulrich Eggert von Eggert Consult + Research aus Köln betonte in seinem Einstiegsvortrag, dass es Menschen mit „verrückten Ideen“ bedarf und das, wer keine Visionen hat, seine Zukunft verspielt. Eine Stadt muss heute mehr bieten als nur Handel: „Sehnsucht nach Erlebnis, Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation, Tourismus und Eventmarketing, Profilierung durch vorhandene Attraktionen möglichst mit Alleinstellungsmerkmal (Eisen), mehr Entertainment gekoppelt mit Handel, Offenheit, Vernetzung mit dem Umland, Storytelling, Emotion und Faszination waren nur einige der Thesen und Stichwörter, die er für Bendorf als notwendig erachtet.

All das wäre mit der Brexbachtalbahn zu realisieren. Umso erstaunlicher, das Ulrich Eggert nichts von unserem Projekt wusste, also im Vorfeld nicht umfassend gebrieft wurde. Da fragen wir uns, welchen Sinn eine solche Dialog-Veranstaltung macht, wenn eine der wichtigsten „Visionen“ der Stadt ausgespart bleibt und nicht thematisiert wird?

Gernot Kallweit bekam jedenfalls in seinem Wortbeitrag den meisten Applaus und in vielen Gesprächen die Gewissheit: die absolute Mehrheit der Bürger wünscht sich die „Brex“ zurück und drückt
dem Verein die Daumen.